Fellpflege: Das Richtige für jedes Haarkleid
Kurzes Stockhaar, dichte Unterwolle oder krauses Pudelfell: Jedes Haarkleid verlangt nach einer Pflege, die genau dazu passt. Mit der richtigen Bürste, einem feinen Kamm und einem milden Shampoo holst du lose Haare, Schmutz und Knoten heraus, bevor sie verfilzen. Für die Feinarbeit zwischendurch findest du außerdem Fellscheren, Effilierscheren und Putzhandschuhe.
Pflege passend zum Felltyp
Bei kurzem Fell genügt meist ein Putzhandschuh oder eine Gummibürste, die lose Haare aufsammelt und die Haut dabei sanft massiert. Hunde mit viel Unterwolle brauchen im Fellwechsel einen Unterwollrechen, damit sich die abgestorbenen Haare nicht verfilzen. Langes oder lockiges Fell kämmst du am besten täglich bis auf die Haut durch. Für Ohren, Pfoten und Gesicht nimmst du eine Fellschere mit abgerundeter Spitze oder eine Effilierschere, die Übergänge sanft ausdünnt.
Entspannt baden, Haut schonen
Die Haut deines Hundes hat einen anderen pH-Wert als deine eigene. Deshalb greifst du besser zu einem Hundeshampoo als zu Duschgel oder Babyshampoo. Gebadet wird nur, wenn dein Hund wirklich dreckig ist oder riecht, sonst leidet der natürliche Schutzfilm. Ein Conditioner macht langes Fell nach dem Waschen geschmeidig und leichter kämmbar. Spül immer gründlich nach und trockne deinen Hund gut ab, damit unter dichtem Fell keine Nässe zurückbleibt.
Häufig gestellte Fragen
Wie oft sollte ich das Fell meines Hundes bürsten?
Bei kurzem Haar genügt es, ein- bis zweimal pro Woche zu bürsten. Langes und krauses Fell kämmst du idealerweise täglich durch, im Fellwechsel gilt das auch für Hunde mit dichter Unterwolle. So bleiben Knoten klein und gehen leicht wieder auf.
Wie werde ich Filz im Hundefell los?
Kleine Knoten lockerst du mit den Fingern und etwas Entfilzungsspray und kämmst sie dann von der Haarspitze her behutsam aus. Große Filzplatten direkt an der Haut schneidest du nicht mit der Schere heraus, weil die Verletzungsgefahr zu groß ist. Sicherer sind hier die Schermaschine oder ein Termin beim Hundefriseur.
Wann fange ich beim Welpen mit der Fellpflege an?
Am besten schon in den ersten Tagen, nachdem er bei dir eingezogen ist. Bürste ihn kurz und behutsam mit einer weichen Bürste und belohne ihn anschließend. Dann wird die Pflege für ihn eine gemütliche Gewohnheit statt einer Rauferei.
Fellpflege für deinen Hund
Eine passende Hundebürste holt lose Haare und Unterwolle heraus, verteilt das hauteigene Fett und massiert ganz nebenbei die Haut. Mit einem feinen Hundekamm gehst du anschließend bis auf die Haut, öffnest kleine Knoten und siehst sofort, ob du alles erwischt hast. Ist dein Hund einmal richtig dreckig, wäscht ein mildes Hundeshampoo das Fell schonend, ohne die empfindliche Haut auszutrocknen. Für Gesicht, Pfoten und Ohren gibt es Fell- und Effilierscheren, für kurzes Fell praktische Putzhandschuhe. Schon ein paar Minuten Pflege täglich halten das Haarkleid glänzend, sauber und filzfrei, und Zecken oder gereizte Hautstellen fallen dir früh auf.