Fütterung: Weniger Verluste, mehr Zeit an der Raufe
Alpakas und Lamas nehmen über den ganzen Tag verteilt kleine Mengen auf. Die passende Technik unterstützt genau dieses Verhalten. Mit Heuraufen und Slowfeedern bleibt das Raufutter sauber, die Verluste gehen zurück und die Tiere sind länger beschäftigt. Für das Kraftfutter kommen Tröge und Futtertonnen dazu, mit denen sich portionieren und trocken lagern lässt.
Raufen und Slow-Feeding-Netze
Eine verzinkte Heuraufe hält das Heu vom Boden fern, damit bleibt es sauber und der Parasitendruck sinkt. Die Doppelheuraufe mit 61,5 Zentimetern bietet zwei Fressseiten und damit mehr Plätze in der Gruppe. Bei Rundballen kombinierst du ein Slow-Feeding-Netz mit dem passenden Rahmen im Maß 1,81 mal 1,81 Meter. Die engen Maschen strecken die Fresszeit deutlich, das beruhigt die Gruppe und verhindert, dass große Büschel auf einmal herausgezogen werden.
Tröge, Vorrat und Kontrolle
Fürs Kraftfutter eignen sich stabile Tröge wie der Growi Futtertrog mit Stahlrahmen, der auch unter Druck standfest bleibt. Richte pro Tier einen eigenen Fressplatz ein, sonst gehen rangniedrige Tiere leer aus. Eine Futtertonne mit Deckel hält Müsli und Pellets trocken, schützt vor Nagern und verhindert, dass sich Tiere selbst bedienen. Reinige Tröge und Netze regelmäßig und sieh die Maschen durch, damit sich kein Tier in einer gerissenen Stelle verfängt. Ein Ersatznetz im Stadel erspart dir eine Lücke in der Fütterung, wenn eines kurzfristig ausfällt.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Plätze an der Raufe brauche ich?
Am besten einen pro Tier. Dann frisst die Gruppe gleichzeitig und rangniedrige Tiere kommen ohne Druck an ihre Ration.
Welche Maschenweite passt beim Heunetz?
Engere Maschen strecken die Fresszeit. Beobachte die Tiere in den ersten Tagen und wähle eine Weite, bei der sie ohne Frust fressen.
Wie reinige ich Raufe und Netz am besten?
Altes Heu regelmäßig herausnehmen und die Teile trocknen lassen. Beschädigte Netze tauschst du besser gleich aus, statt sie zu flicken.
Technik für den Futterplatz im Alpakastall
Weil Alpakas und Lamas am liebsten den ganzen Tag über kleine Portionen aufnehmen, zahlt sich Technik aus, die das Heu sauber hält und die Fresszeit streckt. Bereit stehen verzinkte Heuraufen, eine Doppelheuraufe mit 61,5 Zentimetern für zwei Fressseiten sowie Slow-Feeding-Netze für Rundballen samt Rahmen im Maß 1,81 mal 1,81 Meter. Beim Kraftfutter helfen der Growi Futtertrog mit Stahlrahmen und Futtertonnen mit Deckel, die den Vorrat trocken und vor Nagern geschützt halten. Rechne mit einem Fressplatz je Tier, dann bleibt die Gruppe entspannt. Nimm altes Heu regelmäßig heraus und sieh die Maschen auf Risse durch. Gutes Heu bleibt dabei die Grundlage jeder Ration, die Technik ringsherum sorgt nur dafür, dass möglichst wenig davon verloren geht.