Hängewaage: Genau wissen statt schätzen
Wie schwer war der Bock aufgebrochen, wie viel Kirrgut ist noch im Kübel, und passt das Paket noch in die günstige Gewichtsklasse? Mit einer Hängewaage beantwortest du solche Fragen sofort. Du brauchst keinen ebenen Boden, sondern nur einen Haken, einen Balken oder den Galgen. Für Jäger ist sie ideal, um die Strecke zu wiegen, am Hof hilft sie bei Futtersäcken, Lämmern in der Wiegeschlinge und beim Versand.
Ohne Strom auch bei Frost
Wer seine Waage nur ab und zu braucht, will nicht jedes Mal leere Batterien vorfinden. Die Zeigerschnellwaagen von Kerbl, auch in der Premium Ausführung, zeigen das Gewicht auf einem gut lesbaren Zifferblatt und funktionieren bei Kälte und Nässe ganz ohne Batterie. Die kleine Federwaage mit Karabinerhaken passt in jede Jackentasche, wenn du unterwegs schnell etwas abwiegen willst. Gerade in einer kalten Wildkammer oder im Stadl ist das ein klarer Vorteil.
Digital von 50 kg bis zur Tonne
Die Kerbl DigiScale 50 wiegt bis 50 kg, hat ein Maßband eingebaut und eine Tara-Funktion, mit der du Kübel oder Sackerl einfach abziehst. Die DigiScale 300 ist als Kranwaage gebaut und eignet sich für Wild und schwere Säcke. Für das Revier gibt es eine elektronische Wildwaage bis 300 kg mit Karabinerhaken und Tara sowie eine Wildwaage bis 200 kg. Die DigiScale 1000 trägt bis zu einer Tonne, etwa für Rundballen oder Material am Hof. Die Waldhausen Handwaage bis 50 kg ist eine kompakte Lösung für Futter und Pakete.
Häufig gestellte Fragen
Wiegt man Wild aufgebrochen oder unaufgebrochen?
Für Streckenlisten und Abschussmeldungen wird meist das aufgebrochene Gewicht verwendet. Welches Gewicht in deinem Bundesland gemeldet werden muss, erfährst du beim Hegering oder Bezirksjägermeister.
Wo hänge ich die Waage am besten auf?
An einem Punkt, der deutlich mehr trägt als das schwerste Gewicht, etwa an einem stabilen Balken oder am Galgen. Zwischen Waage und Last kommt am besten ein kurzes, festes Seil oder ein Haken.
Muss ich eine digitale Hängewaage kalibrieren?
Für den Alltag reicht es meist, sie ab und zu mit einem bekannten Gewicht zu prüfen. Weicht der Wert deutlich ab, schau in die Anleitung, ob eine Kalibrierung vorgesehen ist.
Schnell gewogen in Revier und Stadl
Ob Rehbock, Futtersack oder Paket für den Versand: Mit einer Hängewaage weißt du das Gewicht in Sekunden, ohne Tisch oder Bodenwaage. Du hängst sie an Balken, Haken oder Galgen, und schon steht der Wert da. Die DigiScale Reihe von Kerbl deckt Lasten von 50 kg bis zu einer Tonne ab, die Tara-Funktion zieht Kübel, Sackerl oder Wiegeschlinge ab. Für die Strecke gibt es elektronische Wildwaagen bis 200 und 300 kg. Die Zeigerschnellwaagen kommen ganz ohne Batterie aus und zeigen auch bei Frost in der Wildkammer zuverlässig an. Für unterwegs steckst du die kleine Federwaage mit Karabiner ein. Die Waldhausen Handwaage hilft bei Futter und Paketen. Hänge die Waage immer an einen Punkt, der deutlich mehr trägt als die Last, und lies erst ab, wenn nichts mehr pendelt. Ein festes Seil hilft dabei.