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Ladungssicherung: Damit unterwegs wirklich nichts verloren geht

Zurrgurte, Planen, Netze und Hebebänder. Damit am Anhänger, auf der Pritsche und im Transporter alles dort bleibt, wo du es hingelegt hast.

Ladungssicherung: Sicher ankommen mit voller Ladefläche

Ein Stapel Ballen am Anhänger, Zaunmaterial auf der Pritsche, Werkzeug hinten im Transporter. Solange nichts festgemacht ist, entscheidet die erste Vollbremsung darüber, wo die Ladung landet. Bei Agrarzone bekommst du dafür Zurrgurte, Netze, Planen und Hebebänder in jenen Zugkraftklassen und Größen, die am Hof tatsächlich gebraucht werden.

Niederzurren, zudecken oder anheben

Am häufigsten wird niedergezurrt. Der Ratschenzurrgurt drückt die Ladung nach unten auf die Fläche, dadurch steigt die Reibung und nichts wandert mehr. Bei leichtem Gut und losen Kleinteilen bringt ein Netz oder eine Plane mehr, weil beide die ganze Fläche zudecken statt nur einzelne Punkte zu halten. Wird eine Last gehoben statt gezurrt, kommen Hebebänder und Rundschlingen zum Zug, deren Tragkraft klar angeschrieben ist. Und soll ein Fahrzeug bewegt werden, sind Abschleppseile und Abschleppschlingen an der Reihe.

Etikett lesen, Kanten schützen

Maßgeblich ist immer die angeschriebene Zugkraft beziehungsweise Tragkraft und nie das Gefühl, dass ein Gurt kräftig genug ausschaut. Diese Werte findest du am Etikett, und sie gelten nur so lange, wie das Material unbeschädigt ist. Am öftesten gibt Gewebe an scharfen Ecken nach, darum gehören Kantenschutzwinkel zu jeder Ladung mit Kanten dazu. Sieh dir die Gurte vor dem Losfahren kurz an: keine Einschnitte, und die Ratsche muss sauber zugehen. Im Zweifel zählen die Angabe am Etikett und die geltenden Vorschriften.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Zurrgurte gehören auf eine Ladung?
Das richtet sich nach Gewicht, Reibung und Fahrweise. Nimm im Zweifel lieber einen Gurt mehr und verteile die Gurte gleichmäßig über die gesamte Ladung statt alle an einer Stelle.

Wann gehört ein Gurt ausgemustert?
Sobald das Gewebe eingeschnitten, aufgescheuert oder verschmort ist, eine Naht aufgeht oder das Etikett fehlt. Ohne lesbare Kennzeichnung lässt sich die zulässige Last nicht mehr feststellen.

Genügt ein Netz für sich allein?
Bei leichtem, losem Gut meistens schon. Schwere Einzelteile brauchen zusätzlich Gurte, weil ein Netz zwar das Herausfallen verhindert, das Verrutschen am Boden der Ladefläche aber nicht.

Ladung sichern am Anhänger und auf der Pritsche

Was zum Einsatz kommt, gibt die Ladung vor. Soll das Material trocken bleiben und nichts herauswehen, spannst du eine Plane darüber. Schwere Einzelteile presst ein Zurrgurt mit Ratsche fest auf die Ladefläche. Runde und empfindliche Lasten hebst du mit einer Rundschlinge, die sich der Form anpasst. Soll Luft durchkommen und die Ladung sichtbar bleiben, passt ein Abdecknetz besser. Für kleine Bündel sind Spanngurte mit Klemmschloss die rasche Lösung. Steht Heben statt Zurren an, nimmst du ein Hebeband, dessen Tragkraft angeschrieben ist. Kantenschutz gehört überall dort dazu, wo Ecken im Spiel sind.