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Schafnetz: In einer halben Stunde steht die Portionsweide

In einer halben Stunde steht die Portion. Elektronetze von AKO, Kerbl und Agrarzone in 25 und 50 Metern, ein- oder doppelspitzig.

Schafnetz: Rasch abgeteilt, verlässlich gehütet

Das Elektronetz ist der schnellste Weg zu einer sicheren Fläche. Du rollst es aus, steckst die Spitzen, hängst es ans Weidezaungerät und hast die Portion abgeteilt. Zur Wahl stehen 24 Netze von AKO, Kerbl und Agrarzone, darunter die Serien OviNet, TitanNet und TitanLight, in 25 und 50 Metern Länge und in Höhen von 90 bis 170 Zentimetern.

Einzelspitze, Doppelspitze und die Sache mit der Spannung

Die Doppelspitze verteilt den Druck auf zwei Punkte und steht damit im weichen, gatschigen oder frisch bearbeiteten Boden deutlich stabiler. Auf trockenen, festen Flächen und auf Schotter genügt oft die Einzelspitze, die leichter ist und schneller gesetzt wird. Einige Netze bringen einen Tritt an der Spitze mit, der das Eindrücken erleichtert. Wichtig ist bei allen, dass das Netz stromführend bleibt und straff steht. Hängt es durch, liegen die untersten Litzen im Gras, die Spannung wandert in den Bewuchs und das Netz verliert seine Wirkung. Halt darum die Zaunlinie frei und kontrollier die Spannung regelmäßig mit einem Prüfgerät.

Höhe, Maschen und Wolfsschutz

Für die normale Hütearbeit reichen 90 bis 108 Zentimeter. Sobald der Wolf ein Thema ist, solltest du mindestens 120 Zentimeter wählen, etwa das OviNet Maxi mit 122 Zentimetern oder das TitanNet Premium XBraid. Noch mehr Sicherheit geben 145 und 170 Zentimeter, wie beim TitanNet 145 oder beim Kerbl OviNet mit 25 Metern Länge. Entscheidend ist dabei nicht nur die Höhe, sondern auch die Maschenweite unten: Je enger die unteren Maschen sitzen, desto weniger kommt ein Lamm durch und desto schwerer wird das Untergraben. Netze mit Bodenabstand wie das EasyNet sind dagegen für Flächen gedacht, auf denen viel Aufwuchs steht und du Ableitung vermeiden willst.

Häufig gestellte Fragen

Warum verliert mein Netz Spannung?
Meist liegt Bewuchs an den unteren Litzen an oder das Netz hängt durch. Zaunlinie freihalten, straff spannen und die Erdung prüfen.

Welche Höhe brauche ich, wenn der Wolf da ist?
Mindestens 120 Zentimeter, besser 145. Ebenso wichtig ist ein sauberer Bodenabschluss, damit nicht untergraben werden kann.

Welche Spitze passt zu meinem Boden?
Doppelspitze im weichen oder frisch bearbeiteten Boden, weil sie stabiler steht. Einzelspitze auf festem Untergrund, wenn es schnell gehen soll.

Das passende Elektronetz für deine Fläche finden

Die Auswahl wird einfacher, wenn du drei Dinge klärst. Erstens die Höhe: 90 bis 108 Zentimeter für die alltägliche Hütearbeit, ab 120 Zentimetern für Flächen, auf denen der Wolf ein Thema ist, und 145 oder 170 Zentimeter, wenn du ganz auf Nummer sicher gehen willst. Zweitens die Spitzen: Doppelspitze im weichen oder gatschigen Boden, weil sie den Druck auf zwei Punkte verteilt und nicht so rasch kippt, Einzelspitze auf festem Untergrund und für schnelles Versetzen. Drittens die Länge: 50 Meter sind der Standard für größere Koppeln, 25 Meter lassen sich leichter tragen und passen für kleine oder verwinkelte Flächen. Netze mit Bodenabstand helfen dort, wo viel Aufwuchs steht. Für alle gilt dasselbe: stromführend, straff gespannt und unten frei von Gras.