Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Stalleinrichtung: Futterplatz und Wasserstelle im Schafstall

Zwei Plätze bestimmen den Stallalltag: der Futterplatz und die Tränke. Dazu die Kleinteile, die in der Stallgasse sonst abgehen.

Stalleinrichtung: Womit der Schafstall täglich läuft

Wie viel Arbeit ein Schafstall macht, entscheidet sich an zwei Plätzen: dort, wo gefressen wird, und dort, wo getrunken wird. Passt beides, bleibt die Gruppe ruhig und du sparst dir jeden Tag ein paar Handgriffe. Diese Kategorie führt dich deshalb zu Trögen, Raufen und Tränken und ergänzt sie um die Kleinteile, die in der Stallgasse sonst abgehen: Heunetzhalter, Gerätehalter und Wannen.

Fütterung und Tränke als Kernstücke

Der größere Teil gliedert sich in zwei Bereiche. Bei der Fütterung geht es um Tröge und Raufen, also darum, dass alle Tiere gleichzeitig herankommen und das Futter sauber bleibt. Ein Fressgitter verhindert, dass Schafe in den Trog steigen, ein Dach über der Raufe hält das Heu trocken. Bei der Tränke zählen Durchfluss und Frostsicherheit. Schwimmertränkebecken halten den Pegel automatisch, Weidetränken mit 150 oder 380 Litern versorgen eine ganze Gruppe auf der Koppel, und beheizbare Ausführungen mit Rohrbegleitheizung halten das Wasser auch im Jänner flüssig.

Ordnung in der Stallgasse

Vieles im Stall scheitert nicht an der Technik, sondern an der Ordnung. Ein Spezialhalter für Heunetze hält das Netz offen und auf Höhe, statt dass es zusammenfällt und das Heu am Boden landet. Der Growi-Gerätehalter sorgt dafür, dass Mistgabel, Besen und Schaufel an der Wand hängen und sich mit einer Hand entnehmen lassen, auch wenn du in der anderen einen Kübel trägst. Und die Universalwanne mit 90 Litern ist das Stück, das man ständig braucht: zum Einweichen, zum Mischen, als Transportbehälter oder für die Klauenpflege. Solche Kleinteile klingen unspektakulär, bestimmen aber, wie rasch die tägliche Runde durch ist.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Fressplatz braucht ein Schaf?
So viel, dass alle Tiere gleichzeitig fressen können. Sonst drängen ranghohe Tiere die schwächeren weg, und die bleiben in der Entwicklung zurück.

Was ist im Winter wichtiger, Trog oder Tränke?
Die Tränke. Ohne Wasser sinkt die Futteraufnahme sofort, deshalb zahlt sich eine frostsichere Lösung mit Heizung aus.

Warum wird das Futter im Trog so rasch schmutzig?
Weil Schafe hineinsteigen. Ein Trog mit Fressgitter löst das, weil die Tiere nur den Kopf durchstecken können.

Was die tägliche Runde kürzer macht

Wie lang du im Stall brauchst, hängt an zwei Stationen und an ein paar Kleinteilen. Die erste Station ist der Futterplatz, und alles dafür steckt in Fütterung, von Langfuttertrögen mit und ohne Fressgitter über Transportkrippen zum Einhängen bis zu Raufen mit oder ohne Dach. Die zweite Station ist das Wasser, das über Tränken läuft: Schwimmertränkebecken aus Grauguss und Kunststoff für Hoch- und Niederdruck, Weidetränken mit 150 und 380 Litern für die Koppel und beheizbare Becken mit Rohrbegleitheizung für den Winter. Dazu kommen die Kleinteile, die man erst vermisst, wenn sie fehlen: ein Spezialhalter, der das Heunetz offen hält, ein Gerätehalter für Mistgabel und Besen und die Universalwanne mit 90 Litern zum Einweichen und Mischen.