Hundepflege: Rundum gepflegt und gesund
Wer seinen Hund regelmäßig pflegt, tut ihm nicht nur Gutes, sondern entdeckt auch kleine Veränderungen rechtzeitig. Beim Bürsten, beim Kürzen der Krallen oder beim Blick in die Ohren merkst du rasch, ob eine Stelle gerötet ist, juckt oder wehtut. Mit dem richtigen Zubehör für die Hundepflege und ein wenig Übung wird daraus ein ruhiges Ritual, das eure Bindung festigt.
Fell, Krallen und Pfoten
Wie häufig du bürsten solltest, hängt vom Haarkleid ab. Langhaarige Hunde freuen sich fast jeden Tag über die Bürste, bei kurzem Fell genügt eine Runde in der Woche. Möchtest du das Fell selbst schneiden, gibt es Schermaschinen, Trimmer und Scheren, zum Beispiel von Wahl und Aesculap. Genauso wichtig sind die Krallen, denn sind sie zu lang, läuft dein Hund mit veränderter Haltung. Nach Streusalz, Gatsch oder heißem Asphalt tut den Pfoten eine gründliche Reinigung samt Pflege gut.
Ohren, Zähne und Notfälle
Kontrolliere die Ohren deines Hundes in regelmäßigen Abständen. Leichten Schmutz in der Ohrmuschel nimmst du behutsam weg. Riecht das Ohr jedoch oder schüttelt dein Hund häufig den Kopf, gehört er zum Tierarzt. Zum Zähneputzen eignet sich eine Fingerzahnbürste, mit der du Zahnstein vorbeugst. Gewöhn deinen Hund Schritt für Schritt daran. Und für kleine Wunden, Zecken oder Insektenstiche unterwegs zahlt sich eine gut ausgestattete Hundeapotheke mit Verbandszeug und Zeckenzange aus.
Häufig gestellte Fragen
Wie häufig braucht mein Hund ein Bad?
Baden ist bei den meisten Hunden nur ab und zu nötig, zum Beispiel wenn sie sich in etwas Übelriechendem gewälzt haben. Wird zu oft gebadet, leidet die natürliche Schutzschicht der Haut. Verwende dafür ausschließlich ein mildes Hundeshampoo und nie eines für Menschen.
Wie bringe ich meinem Hund bei, die Pflege zu mögen?
Starte mit ganz kurzen Einheiten und fass Pfoten, Ohren und Schnauze beiläufig an. Bleibt er ruhig, gibt es ein Leckerli. Verlängere die Pflege nur allmählich und beende sie, solange dein Hund noch entspannt ist, dann verknüpft er Bürste und Krallenschere mit etwas Schönem.
Wann ist ein Termin beim Hundefriseur sinnvoll?
Hunde, deren Fell ständig nachwächst, etwa Pudel oder viele Terrierrassen, brauchen alle paar Wochen einen Haarschnitt. Mit der passenden Schermaschine und etwas Übung erledigst du einiges davon selbst daheim. Ist das Fell stark verfilzt oder dein Hund sehr ängstlich, überlässt du es besser einem Profi.
Pflege für deinen Hund im Alltag
Durch regelmäßige Krallenpflege bleiben die Krallen kurz und dein Hund geht angenehm. Bei der Ohrenpflege säuberst du behutsam die Ohrmuschel, und die Pfotenpflege bewahrt die Ballen vor Streusalz und Rissen. Die Fingerzahnbürste gibt es gleich hier in dieser Kategorie, damit putzt du die Zähne und hältst Zahnstein in Schach. Bürste, Kamm und Shampoo aus der Fellpflege halten das Haarkleid schön, und zu langes Fell schneidest du mit der Hundeschermaschine. Für kleine Notfälle ist die Hundeapotheke immer griffbereit.