Milchzentrifugen: Rahmseparatoren für Hof und Haushalt
Beim Stehenlassen steigt nur ein Teil des Fetts nach oben, und das dauert Stunden. Eine Milchzentrifuge nutzt stattdessen Fliehkraft: Die schwerere Magermilch wird nach außen geschleudert, der leichtere Rahm sammelt sich innen, beide laufen getrennt in ihre Gefäße. So bekommst du in Minuten, wofür du sonst einen halben Tag brauchst. Im Sortiment steht die Baureihe FJ von Milky.
Bauform, Gehäuse und Longlife-Antrieb
Neben dem Gerät mit Kunststoffgehäuse gibt es Ausführungen mit Edelstahlgehäuse, die sich leichter abwischen lassen und im täglichen Gebrauch mehr aushalten. Steht Longlife im Namen, ist der Antrieb für längere Laufzeiten am Stück gebaut – sinnvoll, wenn du größere Mengen in einem Durchgang verarbeitest. Trommel, Separierteller und Auffangschalen nimmst du zum Reinigen ab. Am ergiebigsten arbeitet der Separator mit frisch gemolkener oder auf rund 35 bis 40 Grad angewärmter Milch, weil sich das Fett dann leichter löst.
Welche Literleistung du brauchst
Die Literangabe pro Stunde beschreibt den Durchsatz, also die Milchmenge, die in einer Stunde durch das Gerät läuft. Für den Haushalt und ein bis zwei Kühe genügt der FJ 90 PP mit 90 Litern pro Stunde. Der FJ 130 liegt eine Stufe höher und ist auch als Longlife-Variante mit 130 Litern zu haben. Für tägliche Verarbeitung größerer Mengen steht das Standmodell FJ 350 EAR mit 350 Litern bereit, darüber der FJ 600 EAR. Alle Modelle laufen mit 230 Volt an der normalen Steckdose.
Häufig gestellte Fragen
Funktioniert das auch mit kalter Milch?
Grundsätzlich ja, aber die Ausbeute sinkt. Warm gemolkene oder auf 35 bis 40 Grad erwärmte Milch lässt sich deutlich besser separieren.
Wie finde ich die richtige Größe?
Nimm deine Tagesmenge und überlege, wie lange du dafür am Separator stehen willst. Etwas Reserve nach oben zahlt sich fast immer aus.
Wie oft muss ich reinigen?
Nach jedem Durchlauf. Trommel und Teller zerlegen, kalt vorspülen, heiß nachwaschen und alles offen trocknen lassen, dann bleibt nichts zurück.
Rahmseparatoren und Milchzentrifugen von Milky
Statt zu warten, bis der Rahm von selbst aufsteigt, erledigt eine Milchzentrifuge die Trennung in Minuten. Die Fliehkraft schiebt die schwerere Magermilch nach außen und den leichteren Rahm nach innen, beide laufen getrennt ab. Damit hast du Rahm fürs Butterfass und Magermilch für Topfen, Kälbertränke oder zum Trinken. Wie viel Milch pro Stunde durchläuft, verrät die Literangabe: Der FJ 90 PP schafft 90 Liter, der FJ 130 liegt darüber und ist auch als Longlife-Ausführung mit 130 Litern zu haben, das Standmodell FJ 350 EAR bewältigt 350 Liter und der FJ 600 EAR noch mehr. Es gibt Gehäuse aus Kunststoff und aus Edelstahl, alle Geräte laufen mit 230 Volt. Nach dem Separieren zerlegst du Trommel und Teller und wäschst sie gründlich aus.