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Pasteurisatoren: Geregelt erhitzen, käsen und joghurten

Ein geregelter Kessel macht Milch sicher und länger haltbar. Bei Milky ist derselbe Kessel auch fürs Käsen und Joghurtmachen gedacht.

Pasteurisatoren: ein Kessel für Milch, Käse und Joghurt

Beim Pasteurisieren wird Milch auf eine festgelegte Temperatur gebracht und dort gehalten, bis Keime abgetötet sind – danach kühlst du rasch ab. Das verlängert die Haltbarkeit und ist die Basis, sobald deine Produkte den Hof verlassen. Praktisch daran: Der Milky Kessel ist zugleich Käse- und Joghurtkessel, weil seine Regelung auch beim Dicklegen gefragt ist.

Die Baugrößen im Überblick

Für Selbstversorger reicht der FJ 15 Mini an der 230-Volt-Steckdose. Eine Stufe darüber stehen der FJ 30 mit 30 Litern und der Midi Mix FJ 30, gefolgt vom FJ 50 PF mit 50 Litern. Wer regelmäßig größere Chargen fährt, nimmt den FJ 100 PF mit 400-Volt-Anschluss. Zum Abfüllen der fertigen Milch gibt es die Abfüllmaschine SGF 2 für Gebinde von 150 bis 500. Einen eigenen Zweck erfüllt der Kerbl Trusti Pasteur Pro mit zwei mal vier Litern: Er bereitet Kolostrum für Kälber auf.

Temperatur, Zeit und was danach kommt

Erhitzen allein genügt nicht, es zählt das Zusammenspiel aus Temperatur und Haltezeit. Bleibt die Wärme zu niedrig, überleben Keime; wird zu stark erhitzt, leidet der Geschmack und das Eiweiß verändert sich so, dass die Milch schlechter dicklegt. Ein Rührwerk verteilt die Wärme und verhindert Ansetzen am Boden. Nach dem Halten zählt schnelles Abkühlen. Willst du käsen, nutzt du dieselbe Regelung gleich weiter: zum Einstellen der Labtemperatur und zum Nachwärmen des Bruchs.

Häufig gestellte Fragen

Taugt der Kessel auch für Käse und Joghurt?
Genau dafür ist er gebaut. Er hält die Temperatur beim Dicklegen mit Lab ebenso konstant wie beim stundenlangen Bebrüten von Joghurt.

Was ist am Trusti Pasteur Pro besonders?
Er ist auf Biestmilch ausgelegt und erhitzt schonend, damit Keime verschwinden, die Antikörper für das Kalb aber wirksam bleiben.

Wie groß soll der Kessel sein?
Richte dich nach der Menge je Charge. Im Haushalt reichen 15 bis 30 Liter, für den Verkauf ab Hof sind 50 Liter aufwärts realistisch.

Pasteurisatoren und Kessel fürs Käsen

Ein Pasteurisator bringt Milch geregelt auf Temperatur und hält sie dort, bis die Keime abgetötet sind; anschließend wird zügig abgekühlt und die Milch bleibt länger frisch. Bei Milky endet die Arbeit damit nicht, denn derselbe Kessel dient als Käse- und Joghurtkessel und hält die Wärme auch beim Dicklegen mit Lab oder beim stundenlangen Bebrüten konstant. Den Einstieg macht der FJ 15 Mini mit 230 Volt, darüber liegen der FJ 30 mit 30 Litern, der Midi Mix FJ 30 und der FJ 50 PF mit 50 Litern. Größere Chargen bewältigt der FJ 100 PF mit 400-Volt-Anschluss, und zum Abfüllen steht die Abfüllmaschine SGF 2 bereit. Für Biestmilch gibt es den Kerbl Trusti Pasteur Pro mit zwei mal vier Litern, der Kolostrum für Kälber schonend aufbereitet. Richte dich bei der Wahl nach der Menge je Charge, dann passt der Kessel zu deinem Betrieb.