Klauenschere: Flotter Schnitt am weichen Horn kleiner Tiere
Klauenschere: Ohne Maschine ans Ziel
Auf weicher Weide legt das Horn bei Schaf und Ziege ordentlich zu. Die Klauenschere braucht weder Strom noch Vorbereitung und kürzt den Tragrand in ein paar Schnitten. Die kurzen Schneiden kommen sauber unter das umgeschlagene Horn, und du behältst jederzeit im Blick, wie viel wegkommt. So bleibt die Arbeit auch bei zappeligen Tieren ruhig und kontrolliert.
Mit oder ohne Zahnung
Die Klauenscheren von Burgon & Ball für Schafe und Ziegen gibt es in beiden Ausführungen. Die gezahnte Schneide greift in glattes, hartes Horn und rutscht dabei nicht ab, die ungezahnte hinterlässt eine besonders glatte Fläche. Die Kerbl Clawcut Pro ist auf Schafe, Ziegen und Alpakas abgestimmt und liegt auch bei längeren Serien gut in der Hand. Für kleinere Bestände genügt die Kerbl Klauenschere für Schafe, und die Klauenschere FELCO bringt die stabile Verarbeitung aus dem Werkzeugbau mit. Steht bei der Gelegenheit auch die Wolle an, findest du mit den Schafscheren Drummer Boy und SuperShears von Burgon & Ball die passenden Handscheren.
So bleibt die Schere leichtgängig
Setz das Tier sicher auf das Hinterteil oder fixiere es im Klauenstand, dann bleibt es ruhig und du hast beide Hände frei. Nimm den umgeschlagenen Tragrand in kleinen Schritten zurück, bis die Sohle wieder eben aufliegt, und hör auf, sobald das Horn rosa durchscheint. Nach dem Einsatz gehören Erde und Mist herunter, weil sich Schmutz ins Gelenk frisst und den Lauf schwer macht. Ein Tropfen Öl auf Gelenk und Feder erhält die Leichtgängigkeit. Ist Moderhinke im Bestand ein Thema, desinfizierst du die Schere zwischen den Tieren.
Häufig gestellte Fragen
Wie oft kommen Schafklauen dran?
Zwei bis vier Durchgänge im Jahr sind üblich. Auf feuchtem, weichem Boden wächst das Horn schneller nach, auf steinigem Gelände nutzt es sich von selbst ab. Sieh bei jeder Behandlung kurz nach und schneide, sobald sich der Tragrand umlegt.
Womit arbeite ich bei Schaf und Ziege?
Den Hauptteil erledigt die Schere, weil das Horn viel weicher ist als beim Rind. Das Klauenmesser kommt danach zum Einsatz, wenn du Taschen ausschneidest oder die Sohle noch glätten willst.
Kann ich die Schneiden nachziehen?
Ja, mit einem feinen Stein. Arbeite flach an der vorhandenen Fase entlang und ausschließlich auf der Außenseite. Schneidet die Schere danach immer noch schlecht, sitzt häufig nur die Gelenkschraube zu locker.
Mit der Klauenschere durch weiches Horn
Sobald sich der Tragrand umlegt, kommst du mit der Schere am schnellsten voran. Die Klauenscheren von Burgon & Ball für Schafe und Ziegen gibt es gezahnt für glattes, hartes Horn und ungezahnt für eine besonders glatte Schnittfläche. Die Kerbl Clawcut Pro deckt Schafe, Ziegen und Alpakas ab und bleibt auch dann griffig, wenn eine größere Gruppe ansteht. In kleineren Beständen genügt die Kerbl Klauenschere für Schafe, und die Klauenschere FELCO bringt die stabile Verarbeitung aus dem Werkzeugbau mit. Ist neben der Klaue auch die Wolle dran, greifst du zu den Handscheren Drummer Boy und SuperShears. Halte Gelenk und Feder sauber und geölt, dann läuft jede Schere jahrelang leicht. Bei Moderhinke im Bestand desinfizierst du die Schneiden zwischen den Tieren.